AAD-K-137 Ultraschalldiagnostik – Stellenwert und Befunde im Rahmen der Diagnostik von orbitalen Erkrankungen
Kurs
Saal 7
U
Donnerstag, den 03.06.2010
14:15 bis 16:00
Prof. Dr. Rudolf F. Guthoff (Rostock)
Prof. Dr. Maren Klemm (Hamburg)
Dr. rer. nat. Oliver Stachs (Rostock)
Ziele
Die Kursteilnehmer sollen mit grundlegenden Techniken der orbitalen Ultraschalldiagnostik sowie wichtigen Befunden vertraut gemacht werden. Eine Einordnung der Ultraschalltechnik in die Gesamtorbitadiagnostik soll ermöglicht werden.
Kursinhalte
Die Ultraschalldiagnostik ist in der Lage, orbitale Strukturen wie Sehnerv, Augenmuskeln, orbitales Weichteilgewebe, Tränendrüse und teilweise auch die Wandungen der Orbitahöhle zu diagnostizieren und anhand des Reflexmusters Hinweise auf eine zugrunde liegende Störung zu geben. Die Ultraschalldiagnostik reiht sich in die systematische Orbitadiagnostik mit anderen bildgebenden Verfahren, wie Kernspintomographie und Computertomographie sinnvoll ein. Eine an den Leitstrukturen der Orbita orientierte Ultraschall basierte Systematik erleichtert ganz wesentlich das weitere Patientenmanagement sowohl im Hinblick auf die ohne weitere Diagnostik sinnvolle Therapie als auch im Hinblick auf die Präzisierung der Fragestellung: Sollten weitere aufwändigere bildgebende diagnostische Maßnahmen notwendig sein? Sie bietet Vor- und Nachteile gegenüber den anderen Verfahren.
Die hochauflösende farbkodierte Echographie des Sehnerven, der Ziliargefäße und der Arteria ophthalmica werden vor dem Hintergrund sowohl der Orbitaerkrankungen als auch Durchblutungsstörungen des Auges realisiert. Der Stellenwert zur Beurteilung glaukombedingter Zirkulationsstörungen wird diskutiert.
Im Rahmen des Kurses werden grundlegende Untersuchungsverfahren, Befunde und der Stellenwert der orbitalen Ultraschalldiagnostik dargelegt und diskutiert.
Zuhörerkreis
Weiterbildungsassistent/-in
Facharzt/-ärztin in Klinik
Niedergelassene/r Arzt/Ärztin
Maximale Teilnehmerzahl: 270
Teilnahmegebühren


